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ATTRAKTIVE UMGEBUNG

Essen, Kultur und Meer: Urlaub in Sardinien

Von großem Interesse. Gegenüber von Stintino steht der charakteristische Turm Aragonese de La Pelosa, 1578 als Küstenfestung erbaut. Er gibt dem Strand seinen Namen. In derselben Richtung ist das Profil der majestätischen Felsen von Asinara zu sehen: eine zackenförmige Küste mit noch unberührten Buchten. Die Insel war Schauplatz zahlreicher Ereignisse: Isolierstation, Gefangenenlager und in den siebziger Jahren Hochsicherheitsgefängnis.

Hier sind verschiedene geschützte Tierarten zu sehen, darunter auch der berühmte weiße Esel. Unten an der Ostküste ist l'Argentiera zu besichtigen; ein stillgelegtes Bergwerk mit seinem Bergarbeiter Dorf. Wieder zurück an der Westküste liegt Porto Torres, ein typisches Fischerdorf, besonders geschätzt wegen seiner Strände, Fjorde und Meeresgrotten. Im Hinterland dagegen sind die Grotte di Nettuno (Neptunhöhlen) zu besichtigen, die durch Jahrhunderte zu unvergleichlicher Schönheit gelangten.

Alghero

North-western Sardinia

Von Alghero bis Porto Torres, über eine Strecke von ca. dreißig Km erhebt sich die wunderschöne Campagna della Nurra und nach weiteren fünfundzwanzig Km erreicht man STINTINO. Längs der Küstenstraße von Stintino nach Capo Falcone gegenüber der Isola dell’Asinara, öffnet sich ein suggestives Panorama: Rada di Fornelli. Zwischen Asinara und dem Felsvorsprung heben sich die Isola Piana und eine kleine Insel mit dem torre saracena (Sarazenenturm) von Pelosa hervor, der auf den gleichnamigen Strand blickt; der Stolz dieser Gegend wegen seiner einzigartigen Farbenpracht. Der Strand della Pelosa plazierte sich erst kürzlich unter den zehn schönsten Stränden der Welt. Auf dem Felsvorsprung von Capo Falcone (Fußweg) steht ein weiterer Turm, der von Falcone, von dessen Terrasse man das wunderBare Panorama der Westküste bis hin nach Capo Caccia bewundern kann.
Beeindruckend sind auch die alte Thunfischfangstelle und der alte Fischerhafen mit seinen Booten und ihren originellen dreieckig geschnittenen Segeln: la "vela latina" (lateinisches Segel). Diese traditionellen Boote sind wieder in Mode gekommen, zum Teil aus nostalgischen Gründen zum anderen aus einem gesunden Kampfgeist. In Stintino findet die wichtigste und bekannteste historische Regatta statt, an der Reeder von Rang und Namen teilnehmen. Von hier aus sieht man die Regatta am besten.

Ein Pflichtbesuch ist die Stadt Alghero, das Wahrzeichen von Nord-West-Sardinien, wert. Die Stadt wurde von den Aragonern erobert, deren Anwesenheit bis heute in Architektur, Kultur und Sprache - deutlich katalanisch - zu erkennen ist und sie so extrem faszinierend macht. Sehenswert sind in der engen Altstadt die Privatpaläste im typisch gotischen Stil, während sich an der Strandpromenade Türme und Bollwerke aus dem 16. Jhr., zur Küstenverteidigung errichtet, hervorheben. Sehenswert sind auch die Kirche und der Kreuzgang von San Francesco, die Kathedrale von Santa Maria, die von der Kuppel aus mit Keramik verkleidete Kirche San Michele, die Kirche della Misericordia. Nicht weit vom Flughafen entfernt befindet sich die Tenute di Sella&Mosca (tel. 079997700); ein 1899 gegründetes Weingut. Es beherbergt das historische Museum. Hier wird eine Rast bei Besichtigungsführung durch die Weinkellerei und das gesamte Unternehmen eingelegt. Das Museum enthält eine archäologische Abteilung. Dargestellt wird auf Schautafeln die Geschichte der nahen Nekropole von Anghelu Ruju (ca. 3.500-1.800 v.Chr.). Die Wände einiger domus de janas sind dekoriert mit falschen Türen, Säulen, Kupellen und Stiergehörnen, die den Schlaf der Toten bewachenden Gott des Stiers darstellen.

Für Spaziergänger: längs der Küste von Nurra di Sassari, zwischen Capo Falcone und dem See von Baratz, beides Plätze von Gemeininteresse mit Angrenzung an zwei wichtige Parkanlagen, dem regionalen von Porto Conte im Süden und dem nationalen von Asinara im Norden. Das Gebiet weist tatsächlich verschiedenartige Felsformationen mit spontaner reicher und gegliederter Vegetation auf. Das Meer ist von zahlreichen Punkten aus mit seinen herrlichen Buchten und Stränden, die die felsige Küste unterbrechen, zu genießen. Nicht weit entfernt befindet sich im Innern des "Parco Geominerario von Sardinien" das Bergbaudorf Argentiera. Das von steil über dem Meer ausragenden Graten und sanften internen Erhebungen charakterisierte Gebiet bietet dem Besucher reichliche Landschaftsabwechslung. Weiter der herrlichen Küste entlang Richtung Alghero liegt der See von Baratz mit der ausgedehnten Einbuchtung des Parco Regionale di Porto Conte und seiner monumentalen Spitze Capo Caccia. 656 Stufen führen auf der suggestiven "Escala del Cabiro" hinab zur GROTTA DI NETTUNO (Neptun Grotte) (Tel. 079979054- 079946540), zu erreichen auch über das Meer. Innen gewährt sie einen Ausblick auf Kammern und Seen. Auf der Ostseite von Capa Caccia öffnen sich Felswände mit den Grotten dei Ricami und Grotta Verde, die nur von Seeseite zu erreichen sind. Auf der Rückseite der Strafkolonie von Tramariglio befindet sich das Wildschutzgebiet Arca di Noè (Arche Noah) mit seinen verschiedenen Tierarten: cavallini della Giara (Pferde), Damhirsche und Esel. An den Kalkwänden nisten Wanderfalken und eine kleine Gänsegeier-Kolonie. Auf der Straße zwischen Porto Conte und Fertilia befinden sich die Nuraghen von Palmavera (zwecks Besichtigung Cooperativa Silt 079953200). Die Küste von Alghero ist auch bekannt als Riviera del Corallo (Korallenriviera). Im Wasser ihrer Reede fangen die Korallenfischer die kostBaren und wertvollen roten Korallen.

Porto Torres

Zentral gelegen am Golf von Asinara

Zentral gelegen am Golf von Asinara Porto Torres, das römische Turris Libisonis, wichtiger Handels- und Touristikhafen – breitet sich das archäologischen Gebiet genannt il Palazzo di Re BarBaro (Palast des BarBarenkönigs) mit Antiquarium und romanischer Basilika San Gavino aus. Auf einem Hügel inmitten des Stadtzentrums gelegen handelt es sich um eine der wichtigsten und antiksten Monumente der Pisa-Archtektur auf der Insel, dokumentiert im Jahre 1065, das 1492 durch ein gotisch-katalanisches Portal verschönert wurde. Es kommt die Idee von einer stabilen und reichen Gemeinde auf. Im Innern sind die Reste einer Kirche aus dem VI. Jhr. zu erkennen. Sie erstand, um die Gebeine der drei Märtyrer zu beherbergen, die später in die Krypte der Chiesa Maggiore verlegt wurden.
Es geht weiter nach Castelsardo, das über eines der interessantesten historischen Zentren von Sardinien verfügt. Oben von den Bastionen und der Ruine der mittelalterlichen Burg eröffnet sich ein wunderBares Szenarium über den gesamten Golf von Asinara und den Galluresi-Küsten und bei klarem Wetter bis hin nach Korsika. Auf der Burg die Kathedrale von Sant’Antonio Abate mit ihrem Trachytglockenturm und der bunten Keramikkuppel. Genau unter der Burg steht die antike Kirche Santa Maria, fast komplett verändert im XVI. Jhr. Die Hauptatraktion der Kirche ist ein Holzkruzifix aus dem XII. Jhr., bekannt als “Lu Cristu Nieddu” (der schwarze Christus). Die Festung beherbergt das Museo dell’ intreccio Mediterraneo (Museum über die Korbflechtkunst).

Castelsardo

Das alte Dorf

Gegründet 1102 von Genuesen zur Zeit der Kämpfe mit Pisa. Die Befestigung von Castelsardo wurde später für lange Zeit als Militärvorposten der jeweiligen Herrscher genutzt. Die Wirtschaft basierte traditionsmäßig auf Fischfang und Landwirtschaft, während sie heute auf Tourismus und Aufwertung des lokalen Handwerks baut. Nach Verlassen des unteren Teils La Pinedda geht es den Felsen hoch zum antiken Teil Casteddu, zu Fuß durch kleine steile Gassen mit einigen wertvollen Gebäuden. Von der alles dominierenden Burg hat man einen wunderBaren Ausblick. Im Innern befinden sich die Säle des Museum dell’intreccio mediterraneo: zu sehen sind handgearbeitete Körbe, Taschen, sogar ein Boot aus Sumpfmaterial – il "fassoni" (Fassone) - noch in der Gegend von Oristano gebräuchlich. Von der Burg aus geht es abwärts in das historische Zentrum vorbei am Rathaus mit seiner gotischen Arkade bis zur Kirche di S. Maria, ohne Fassade, wo lu Criltu Nieddu, der schwarze Christus, eines der ältesten Kruzifixe auf Sardinien, aufbewahrt wird. Hier beginnt und endet die Prozession an Ostermontag, eine wichtige traditionelle Veranstaltung, die vormittags Tergu erreicht und spät abends in den Gassen, die nur von Fackeln beleuchtet sind, fortgeführt wird. Es zieht die Confraternita di Santa Croce, unterteilt in drei Chören mit jeweils vier Stimmen, die die Namen der antiken Gesänge annehmen, vorbei. Noch tiefer zum Meer hin mit seinem aragonischen Glockenturm steht die Kathedrale von S. Antonio abate (XVI secolo): in ihrem Innern Gemälde aus dem fünfzehnten Jahrhundert.

Bosa

Exkursion zum Grün Zug

Die Stadt BOSA ist über die Küstenstraße von Alghero aus zu erreichen. Es zeigt sich ein herrliches Szenarium "Meer und raues Gebirge steil über dem Meer". Beherrscht vom Castello dei Malaspina, Baubeginn 1112, mit seinem noch erhaltenen Mauerwerk, breiten sich die Kirche Nostra Signora di Regnos Altos und die Türme des Städtchens Bosa mit seinen pastellfarbigen Häusern am rechten Ufer des Temo, einziger befahrBarer Fluß auf Sardinien, aus während sich auf der linken Seite die einstige Kathedrale von San Pietro, eine der interessantesten römisch-sardischen Werke, erhebt. Die Ursprünge der Stadt gehen auf die Phönizier zurück und ihr Charme ist unbestreitBar mit ihren Gerbereigebäuden von Sas Conzas aus dem 19. Jhr., die sich im ruhigen Wasser des Flusses widerspiegeln und das antike Viertel von Sas Costa, bestehend aus kleinen Gässchen und Treppen. Interessant und suggestiv ist ein Ausflug mit der grünen Kleinbahn von Bosa nach Macomer entlang dem Strand von Pedras Nieddas (schwarze Steine).