• citybg
  • citybg

Ferien in Stintino

Eine Welt zum Entspannen

Wünschenswert. Stintino liegt nordwestlich auf Sardinien auf dem Felsvorsprung von Capo Falcone gegenüber der Insel dell'Asinara, einer ehemaligen Strafkolonie und heute Naturreservat. Ein Paradies dank seiner natürlichen Schönheiten: das Meer am Strand von La Pelosa, für viele eines der schönsten Strände Italiens dank seiner Türkisfarbe und seiner Reinheit; eine weit ausgedehnte Macchia mediterranea, interessant auch aus faunistischer Sicht. Mit der Fähre zu erreichen. Nur 34 Km von Stintino an der Nordküste liegt der wichtige Hafen Porto Torres, der die Insel mit Genua und Livorno verbindet. Der nächste Flughafen dagegen ist Alghero, lediglich 60 Km von der Hotelanlage entfernt.

Geschichte und Tradition

Ein Land, ein Volk, viel Geschichte

In seiner dreitausendjährigen Geschichte hat Sardinien viele Fremdherrschaften, ethnische Verschmelzungen und verschiedenartige Zivilisationen erlebt, die zahlreiche Spuren ihrer eigenen Kultur hinterließen. Die wichtigste ist sicherlich die nuragische. Man nimmt an, dass sie zwischen 1800 und 1200 v. Chr. aus nomadischen Schäfern und Kriegern hervorgegangen ist. Architektonisches Symbol der nuragischen Epoche ist der Nuraghe, ein riesiger Bau aus großen Steinquadern und ohne Mörtel übereinander geschichtet.

Stintino dagegen ist neueren Datums. Das Fischerdorf besteht seit Ende des 19. Jhr., als fünfundvierzig Familien, die von der Isola dell'Asinara vertrieben wurden wegen einer Gesundheitsstation für Cholerakranke, die dort in Quarantäne kamen. Heutzutage wird der Ort von ca. 800 Personen bewohnt und lebt hauptsächlich vom Tourismus.


Önologie-Gastronomie

Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen

Unvermeidlich auf dem sardischen Tisch il pane Carasau (Carasu-Brot)); hauchdünne und fast durchsichtige im Ofen gebackene Fladen. Andere traditionelle Gerichte sind die culingionis de arrescottu (Ravioli gefüllt mit Ricotta, Minze und Safran, angerichtet mit Tomaten und Schafskäse), die Spaghetti con bottarga (köstliche Thunfisch- oder Meeräscheeier in ihren Eierstocksäcken) und das berühmte porceddu (Spanferkel vom Spieß, mit Schmalz betröpfelt und auf Myrthenholz gegrillt).

Die bekanntesten Sardischen Süßspeisen sind cocciuleddu (Gebäck aus dünnem Teig hergestellt, gefüllt mit Mandeln, Honig, Weinsirup und Nüssen) und sebadas(Gebäck mit Käse gefüllt, in Öl ausgebacken und anschließend in Honig gewälzt). Unter den berühmtesten und bekanntesten Weinsorten in Italien. il Vermentino di Gallura,la Vernaccia, il Cannonau, il Rosso di Marmoiada und Anghelu Rujo". Unter den bekanntesten Spirituosen: liquore di mirto (Myrthenlikör).

Kuriositäten

An einem Eisenfaden hängend

Eins der meist geschätztesten sardischen Rezepte - il "porceddu su filu su ferru"", findet seinen Ursprung zur Zeit des Sabaudo-Reichs. In dieser Zeit verbot ein Gesetz, Liköre und dementsprechend auch Grappa privat zu brennen.

Die Schäfer versteckten jedoch die Destillationsfässer untererdig, nachdem sie sie an einem Eisenfaden, der zwecks Wiederfindung am Ende herausragte, befestigten. Deshalb wird der Grappa gewöhnlich "su filu su ferru" genannt.

Video ansehen